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	<title>Molybdän - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-02T17:32:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Trophipedia</subtitle>
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		<title>BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Molybdän''' ist ein lebenswichtiger (essenzieller) Mineralstoff (Spurenelement). Es ist Bestandteil von vier Enzymen, für deren Funktion Molybdän…“</title>
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		<updated>2021-01-12T12:25:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Molybdän&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein lebenswichtiger (essenzieller) &lt;a href=&quot;/wiki/Mineralstoff&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Mineralstoff&quot;&gt;Mineralstoff&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/wiki/Spurenelement&quot; title=&quot;Spurenelement&quot;&gt;Spurenelement&lt;/a&gt;). Es ist Bestandteil von vier Enzymen, für deren Funktion Molybdän…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;'''Molybdän''' ist ein lebenswichtiger (essenzieller) [[Mineralstoff]] ([[Spurenelement]]). Es ist Bestandteil von vier Enzymen, für deren Funktion Molybdän unerlässlich ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stahl-pehe-heseker-2013&amp;quot;&amp;gt;Stahl-Pehe A, Heseker H. Molybdän – Physiologie, Funktionen, Vorkommen, Referenzwerte und Versorgung in Deutschland. Ernährungs-Umschau; 2013. S. M629–M633.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als chemisches Element hat es das Elementsymbol ''Mo''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung im Körper ==&lt;br /&gt;
Das Enzym [[Sulfitoxidase]] benötigt Molybdän, um beispielsweise die schwefelhaltigen Aminosäuren [[Cystein]] und [[Methionin]] zu verstoffwechseln. Molybdän spielt auch eine wichtige Rolle für die [[Xanthinoxidase]]. Dieses Enzym baut Harnsäure ab.&lt;br /&gt;
Der Gesamtkörperbestand wird mit 2,2–2,3 mg angegeben. Die Leber weist mit 1,3–2,9 mg Molybdän pro kg Trockenmasse die höchsten Gehalte auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stahl-pehe-heseker-2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit|Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit]] (EFSA), die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zu Molybdän wissenschaftlich gesichert und damit von der Europäischen Kommission zur Auslobung zugelassen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Molybdän trägt zu einer normalen Verstoffwechselung schwefelhaltiger [[Aminosäure]]n bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Schätzwerte für die Molybdänzufuhr unterscheiden sich laut der [[Deutsche Gesellschaft für Ernährung|Deutschen Gesellschaft für Ernährung]] (DGE) nach dem Alter. Während der Schätzwert im Säuglingsalter (4-12 Monate) bei täglich 20-40 µg liegt, beträgt er bei Jugendlichen und Erwachsenen 50-100 µg/Tag.&amp;lt;ref&amp;gt;DGE (2016): ''[https://www.dge.de/wissenschaft/referenzwerte/kupfer-mangan-chrom-molybdaen/ Referenzwerte Molybdän]'' (letzter Zugriff: 12. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EFSA differenziert ebenfalls nach Altersgruppen und schlägt eine adäquate Aufnahme von 10 µg Molybdän pro Tag für Säuglinge (7-11 Monate) und von 65 µg Molybdän pro Tag für Jugendliche und Erwachsene vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efsa-2019&amp;quot;&amp;gt;EFSA (4. September 2019): ''Dietary Reference Values for nutrients.'' Summary report. Online: [https://efsa.onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.2903/sp.efsa.2017.e15121] (letzter Zugriff: 12. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versorgungslage in Deutschland ==&lt;br /&gt;
Eine in den 1990er Jahren durchgeführte Erhebung ergab, dass die durchschnittliche Molybdänzufuhr bei Frauen bei 89 µg/Tag lag, bei Männern bei 100 µg/Tag.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stahl-pehe-heseker-2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut EFSA wird aufgrund von diversen Studien in verschiedenen europäischen Ländern die mittlere Molybdänaufnahme über die Ernährung bei Erwachsenen auf Werte zwischen 58 und 157 µg/Tag geschätzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;efsa-2019&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Molybdän ist in Spuren ubiquitär in Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs vorhanden. Das meiste Molybdän wird über Getreideprodukte, insbesondere Brot, zugeführt. Weitere mengenmäßig bedeutsame Molybdänquellen sind Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Gemüse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stahl-pehe-heseker-2013&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mineralstoff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurenelement]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
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