<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://www.trophipedia.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=BMue</id>
	<title>Trophipedia - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.trophipedia.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=BMue"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/BMue"/>
	<updated>2026-05-02T14:28:37Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.31.0</generator>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=713</id>
		<title>Lactit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=713"/>
		<updated>2021-10-15T16:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lactit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Lactit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat etwa 30 – 40 % der Süßkraft von [[Saccharose]] (Haushaltszucker).&amp;lt;ref&amp;gt;1European Association of Polyol Products (EPA): Lactitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/lactitol/] (letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Im Dünndarm wird Lactit nur unvollständig zu Galaktose und Sorbit hydrolysiert. Die Dickdarmflora baut den Rest zu kurzkettigen Fettsäuren ab. Lactit ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. 1 g Lactit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. In größeren Mengen hat er eine laxierende Wirkung.&amp;lt;ref&amp;gt;2Kuhnert P (2006): Datenblatt Lactit. In: Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Lactit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage in Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene, die 10 g Lactit je angegebene Tagesportion enthalten, zulässig: Lactit trägt durch Erhöhung der Stuhlfrequenz zu einer normalen Darmfunktion bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Lactit wird durch katalytisches Hydrieren von Lactose (Milchzucker) hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;3VO (EU) Nr. 231/2012. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02012R0231-20200702&amp;amp;qid=1610274626767](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Lactit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1333-20201028&amp;amp;qid=1609077978386](letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products - EPA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=712</id>
		<title>Lactit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=712"/>
		<updated>2021-10-15T16:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lactit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Lactit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat etwa 30 – 40 % der Süßkraft von [[Saccharose]] (Haushaltszucker).&amp;lt;ref&amp;gt;1European Association of Polyol Products (EPA): Lactitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/lactitol/] (letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Im Dünndarm wird Lactit nur unvollständig zu Galaktose und Sorbit hydrolysiert. Die Dickdarmflora baut den Rest zu kurzkettigen Fettsäuren ab. Lactit ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. 1 g Lactit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. In größeren Mengen hat er eine laxierende Wirkung.&amp;lt;ref&amp;gt;2Kuhnert P (2006): Datenblatt Lactit. In: Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Lactit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage in Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene, die 10 g Lactit je angegebene Tagesportion enthalten, zulässig: Lactit trägt durch Erhöhung der Stuhlfrequenz zu einer normalen Darmfunktion bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Lactit wird durch katalytisches Hydrieren von Lactose (Milchzucker) hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;3VO (EU) Nr. 231/2012. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02012R0231-20200702&amp;amp;qid=1610274626767](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Lactit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products - EPA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=711</id>
		<title>Lactit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=711"/>
		<updated>2021-10-15T16:13:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lactit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Lactit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat etwa 30 – 40 % der Süßkraft von [[Saccharose]] (Haushaltszucker).&amp;lt;ref&amp;gt;1European Association of Polyol Products (EPA): Lactitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/lactitol/] (letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Im Dünndarm wird Lactit nur unvollständig zu Galaktose und Sorbit hydrolysiert. Die Dickdarmflora baut den Rest zu kurzkettigen Fettsäuren ab. Lactit ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. 1 g Lactit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. In größeren Mengen hat er eine laxierende Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Lactit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage in Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene, die 10 g Lactit je angegebene Tagesportion enthalten, zulässig: Lactit trägt durch Erhöhung der Stuhlfrequenz zu einer normalen Darmfunktion bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Lactit wird durch katalytisches Hydrieren von Lactose (Milchzucker) hergestellt.3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Lactit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[http://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products - EPA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=710</id>
		<title>Lactit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=710"/>
		<updated>2021-10-15T16:10:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lactit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 966.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Lactit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat etwa 30 – 40 % der Süßkraft von [[Saccharose]] (Haushaltszucker).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Im Dünndarm wird Lactit nur unvollständig zu Galaktose und Sorbit hydrolysiert. Die Dickdarmflora baut den Rest zu kurzkettigen Fettsäuren ab. Lactit ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. 1 g Lactit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. In größeren Mengen hat er eine laxierende Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Lactit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage in Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene, die 10 g Lactit je angegebene Tagesportion enthalten, zulässig: Lactit trägt durch Erhöhung der Stuhlfrequenz zu einer normalen Darmfunktion bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Lactit wird durch katalytisches Hydrieren von Lactose (Milchzucker) hergestellt.3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Lactit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
Website der European Association of Polyol Products (EPA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=709</id>
		<title>Lactit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lactit&amp;diff=709"/>
		<updated>2021-10-15T16:07:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Lactit''' ist ein Zuckeraustauschstoff. Als Zusatzstoff der Klasse Süßungsmittel trägt er die E-Nummer E 966. Eigenschaften Lactit ist gut löslich und n…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lactit''' ist ein Zuckeraustauschstoff. Als Zusatzstoff der Klasse Süßungsmittel trägt er die E-Nummer E 966.&lt;br /&gt;
Eigenschaften&lt;br /&gt;
Lactit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat etwa 30 – 40 % der Süßkraft von Saccharose (Haushaltszucker).1&lt;br /&gt;
Wirkung im Körper&lt;br /&gt;
Im Dünndarm wird Lactit nur unvollständig zu Galaktose und Sorbit hydrolysiert. Die Dickdarmflora baut den Rest zu kurzkettigen Fettsäuren ab. Lactit ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. 1 g Lactit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. In größeren Mengen hat er eine laxierende Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind gesundheitsbezogene Aussagen zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Lactit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von Zucker eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage in Nahrungsergänzungsmitteln für Erwachsene, die 10 g Lactit je angegebene Tagesportion enthalten, zulässig: Lactit trägt durch Erhöhung der Stuhlfrequenz zu einer normalen Darmfunktion bei.&lt;br /&gt;
Herstellung&lt;br /&gt;
Lactit wird durch katalytisches Hydrieren von Lactose (Milchzucker) hergestellt.3 &lt;br /&gt;
Verwendung in Lebensmitteln&lt;br /&gt;
Lactit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in Nahrungsergänzungsmitteln, und in Tafelsüßen als Süßungsmittel verwendet, ferner quantum satis in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als Trägerstoff in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.4&lt;br /&gt;
Weblinks&lt;br /&gt;
•	Website der European Association of Polyol Products (EPA)&lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=708</id>
		<title>Lysin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=708"/>
		<updated>2021-10-15T16:05:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lysin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Lysin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. Sie zählt – wie [[Leucin]] – zu den ketogenen Aminosäuren, da sie nicht in Glukose umgewandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Lysin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge zugeführt werden.  Lysins ist beispielsweise am Aufbau von Kollagen, gemeinsam mit den Aminosäuren ''Glycin'' und ''Prolin'', beteiligt. Die Aminosäure ist neben Methionin ein Bestandteil von ''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die 9 [[unentbehrlichen Aminosäuren]]. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;&amp;gt; DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Lysin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 184 und 87 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für Lysin für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 63 und 30 mg/kg Körpergewicht/Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt von FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Lysin, die auf 4,5 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Menge ist auch in den gesetzlichen Vorschriften für die Zusammensetzung von Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung vorgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;3Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Lysin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Schweinefleisch, Geflügel, Lachs, Eiern, Getreide und Erbsen, getrocknet vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Lysin wird als D-L-Lysin und L-Lysin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.013 und 17.026) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;5VO (EG) Nr.1334/2008 vom 16. Dezember 2008 (EG-Aromenverordnung). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1334-20201203&amp;amp;qid=1610547172228](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=707</id>
		<title>Lysin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=707"/>
		<updated>2021-10-15T16:01:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lysin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Lysin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. Sie zählt – wie [[Leucin]] – zu den ketogenen Aminosäuren, da sie nicht in Glukose umgewandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Lysin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge zugeführt werden.  Lysins ist beispielsweise am Aufbau von Kollagen, gemeinsam mit den Aminosäuren ''Glycin'' und ''Prolin'', beteiligt. Die Aminosäure ist neben Methionin ein Bestandteil von ''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die 9 [[unentbehrlichen Aminosäuren]]. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot; DGE (2017)&amp;gt;: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Lysin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 184 und 87 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für Lysin für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 63 und 30 mg/kg Körpergewicht/Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt von FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Lysin, die auf 4,5 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Menge ist auch in den gesetzlichen Vorschriften für die Zusammensetzung von Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung vorgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;3Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Lysin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Schweinefleisch, Geflügel, Lachs, Eiern, Getreide und Erbsen, getrocknet vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot; DGE (2017)/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Lysin wird als D-L-Lysin und L-Lysin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.013 und 17.026) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;5VO (EG) Nr.1334/2008 vom 16. Dezember 2008 (EG-Aromenverordnung). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1334-20201203&amp;amp;qid=1610547172228](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=706</id>
		<title>Lysin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=706"/>
		<updated>2021-10-15T15:57:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lysin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Lysin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. Sie zählt – wie [[Leucin]] – zu den ketogenen Aminosäuren, da sie nicht in Glukose umgewandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Lysin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge zugeführt werden.  Lysins ist beispielsweise am Aufbau von Kollagen, gemeinsam mit den Aminosäuren ''Glycin'' und ''Prolin'', beteiligt. Die Aminosäure ist neben Methionin ein Bestandteil von ''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die 9 [[unentbehrlichen Aminosäuren]]. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Lysin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 184 und 87 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für Lysin für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 63 und 30 mg/kg Körpergewicht/Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt von FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Lysin, die auf 4,5 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Menge ist auch in den gesetzlichen Vorschriften für die Zusammensetzung von Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung vorgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;3Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Lysin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Schweinefleisch, Geflügel, Lachs, Eiern, Getreide und Erbsen, getrocknet vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Lysin wird als D-L-Lysin und L-Lysin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.013 und 17.026) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;5VO (EG) Nr.1334/2008 vom 16. Dezember 2008 (EG-Aromenverordnung). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1334-20201203&amp;amp;qid=1610547172228](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=705</id>
		<title>Lysin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=705"/>
		<updated>2021-10-15T15:54:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lysin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Lysin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. Sie zählt – wie [[Leucin]] – zu den ketogenen Aminosäuren, da sie nicht in Glukose umgewandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Lysin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge zugeführt werden.  Lysins ist beispielsweise am Aufbau von Kollagen, gemeinsam mit den Aminosäuren ''Glycin'' und ''Prolin'', beteiligt. Die Aminosäure ist neben Methionin ein Bestandteil von ''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die 9 [[unentbehrlichen Aminosäuren]]. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Lysin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 184 und 87 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für Lysin für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 63 und 30 mg/kg Körpergewicht/Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt von FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Lysin, die auf 4,5 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Menge ist auch in den gesetzlichen Vorschriften für die Zusammensetzung von Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung vorgegeben.3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Lysin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Schweinefleisch, Geflügel, Lachs, Eiern, Getreide und Erbsen, getrocknet vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Lysin wird als D-L-Lysin und L-Lysin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.013 und 17.026) eingesetzt.5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=704</id>
		<title>Lysin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=704"/>
		<updated>2021-10-15T15:51:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lysin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Lysin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. Sie zählt – wie [[Leucin]] – zu den ketogenen Aminosäuren, da sie nicht in Glukose umgewandelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Lysin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge zugeführt werden.  Lysins ist beispielsweise am Aufbau von Kollagen, gemeinsam mit den Aminosäuren ''Glycin'' und ''Prolin'', beteiligt. Die Aminosäure ist neben Methionin ein Bestandteil von ''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die 9 [[unentbehrlichen Aminosäuren]]. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.1 Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Lysin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 184 und 87 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für Lysin für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 63 und 30 mg/kg Körpergewicht/Tag. &lt;br /&gt;
Es gibt von FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Lysin, die auf 4,5 g/100 g Protein geschätzt wird.2 Diese Menge ist auch in den gesetzlichen Vorschriften für die Zusammensetzung von Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung vorgegeben.3 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Lysin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Schweinefleisch, Geflügel, Lachs, Eiern, Getreide und Erbsen, getrocknet vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Lysin wird als D-L-Lysin und L-Lysin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.013 und 17.026) eingesetzt.5 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=703</id>
		<title>Lysin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Lysin&amp;diff=703"/>
		<updated>2021-10-15T15:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Lysin''' ist eine für den Menschen unentbehrliche Aminosäure (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Lysin) kommt in der Natur…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Lysin''' ist eine für den Menschen unentbehrliche Aminosäure (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Lysin) kommt in der Natur als Bestandteil von Proteinen vor. Sie zählt – wie Leucin – zu den ketogenen Aminosäuren, da sie nicht in Glukose umgewandelt werden kann.&lt;br /&gt;
Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung&lt;br /&gt;
Lysin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (proteinogen). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge zugeführt werden.  Lysins ist beispielsweise am Aufbau von Kollagen, gemeinsam mit den Aminosäuren Glycin und Prolin, beteiligt. Die Aminosäure ist neben Methionin ein Bestandteil von Carnitin.&lt;br /&gt;
Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die 9 unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.1 Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Lysin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 184 und 87 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für Lysin für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 63 und 30 mg/kg Körpergewicht/Tag. &lt;br /&gt;
Es gibt von FAO/WHO Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Lysin, die auf 4,5 g/100 g Protein geschätzt wird.2 Diese Menge ist auch in den gesetzlichen Vorschriften für die Zusammensetzung von Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung vorgegeben.3 &lt;br /&gt;
Lebensmittelquellen&lt;br /&gt;
Lysin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Schweinefleisch, Geflügel, Lachs, Eiern, Getreide und Erbsen, getrocknet vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
Verwendung als Aromastoff&lt;br /&gt;
Lysin wird als D-L-Lysin und L-Lysin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.013 und 17.026) eingesetzt.5 &lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=702</id>
		<title>Maltit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=702"/>
		<updated>2021-10-15T15:43:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maltit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 965(i) Maltit bzw. E 965(ii) Maltitsirup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Süßkraft beträgt etwa 75 – 90 % von [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Maltit hat einen reinen, süßen Geschmack. Maltit ist hydrolyse-, temperatur- und lagestabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Maltit wird im Dünndarm nur unvollständig hydrolysiert zu Glukose, Sorbit und Mannit. Im Dickdarm wird der Rest zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. 1 g Maltit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Maltit ist nicht kariogen. In größeren Mengen hat Maltit eine laxierende Wirkung.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhnert P (2007): Datenblatt Maltit (E 965(i)) und Maltitsirup (E 965(ii)). In: Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche ''laxative'' Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Maltit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Maltit kommt natürlicherweise in einigen Früchten und Gemüsen vor, geringe Mengen in geröstetem Malz und in Chicoréeblättern.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Maltitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/maltitol/](letzter Zugriff: 7. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Maltit entsteht durch katalytisches Hydrieren von Maltose (Malzzucker), Maltitsirup wird durch katalytische Hydrierung von maltosereichen Glukosesirupen hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;3VO (EU) Nr. 231/2012. Online unter:[https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02012R0231-20200702&amp;amp;qid=1610274626767](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Maltit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]]  als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen, z. B. als [[Feuchthaltemittel]], und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Saraiva A, Carrascosa C, Raheem D, Fernando Ramos F, Raposo A. Review: Maltitol: Analytical Determination Methods, Applications in the Food Industry, Metabolism and Health Impacts. International Journal of Environmental Research and Public Health; 2020. Onine unter:[https://doi.org/10.3390/ijerph17145227] (letzter Zugriff: 07. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;5VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1333-20201028&amp;amp;qid=1609077978386] (letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products - EPA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=701</id>
		<title>Maltit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=701"/>
		<updated>2021-10-15T15:41:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maltit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 965(i) Maltit bzw. E 965(ii) Maltitsirup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Süßkraft beträgt etwa 75 – 90 % von [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Maltit hat einen reinen, süßen Geschmack. Maltit ist hydrolyse-, temperatur- und lagestabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Maltit wird im Dünndarm nur unvollständig hydrolysiert zu Glukose, Sorbit und Mannit. Im Dickdarm wird der Rest zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. 1 g Maltit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Maltit ist nicht kariogen. In größeren Mengen hat Maltit eine laxierende Wirkung.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhnert P (2007): Datenblatt Maltit (E 965(i)) und Maltitsirup (E 965(ii)). In: Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche ''laxative'' Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Maltit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Maltit kommt natürlicherweise in einigen Früchten und Gemüsen vor, geringe Mengen in geröstetem Malz und in Chicoréeblättern.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Maltitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/maltitol/](letzter Zugriff: 7. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Maltit entsteht durch katalytisches Hydrieren von Maltose (Malzzucker), Maltitsirup wird durch katalytische Hydrierung von maltosereichen Glukosesirupen hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;3VO (EU) Nr. 231/2012. Online unter:[https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02012R0231-20200702&amp;amp;qid=1610274626767](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Maltit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]]  als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen, z. B. als [[Feuchthaltemittel]], und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;Saraiva A, Carrascosa C, Raheem D, Fernando Ramos F, Raposo A. Review: Maltitol: Analytical Determination Methods, Applications in the Food Industry, Metabolism and Health Impacts. International Journal of Environmental Research and Public Health; 2020. Onine unter:[https://doi.org/10.3390/ijerph17145227] (letzter Zugriff: 07. Januar 2021).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products - EPA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=700</id>
		<title>Maltit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=700"/>
		<updated>2021-10-15T15:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maltit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 965(i) Maltit bzw. E 965(ii) Maltitsirup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Süßkraft beträgt etwa 75 – 90 % von [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Maltit hat einen reinen, süßen Geschmack. Maltit ist hydrolyse-, temperatur- und lagestabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Maltit wird im Dünndarm nur unvollständig hydrolysiert zu Glukose, Sorbit und Mannit. Im Dickdarm wird der Rest zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. 1 g Maltit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Maltit ist nicht kariogen. In größeren Mengen hat Maltit eine laxierende Wirkung.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhnert P (2007): Datenblatt Maltit (E 965(i)) und Maltitsirup (E 965(ii)). In: Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche ''laxative'' Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Maltit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Maltit kommt natürlicherweise in einigen Früchten und Gemüsen vor, geringe Mengen in geröstetem Malz und in Chicoréeblättern.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Maltitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/maltitol/](letzter Zugriff: 7. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Maltit entsteht durch katalytisches Hydrieren von Maltose (Malzzucker), Maltitsirup wird durch katalytische Hydrierung von maltosereichen Glukosesirupen hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;3VO (EU) Nr. 231/2012. Online unter:[https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02012R0231-20200702&amp;amp;qid=1610274626767](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Maltit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]]  als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen, z. B. als [[Feuchthaltemittel]], und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.4,5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products - EPA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=699</id>
		<title>Maltit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=699"/>
		<updated>2021-10-15T15:35:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maltit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 965(i) Maltit bzw. E 965(ii) Maltitsirup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Süßkraft beträgt etwa 75 – 90 % von [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Maltit hat einen reinen, süßen Geschmack. Maltit ist hydrolyse-, temperatur- und lagestabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Maltit wird im Dünndarm nur unvollständig hydrolysiert zu Glukose, Sorbit und Mannit. Im Dickdarm wird der Rest zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. 1 g Maltit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Maltit ist nicht kariogen. In größeren Mengen hat Maltit eine laxierende Wirkung.1 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche ''laxative'' Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Maltit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Maltit kommt natürlicherweise in einigen Früchten und Gemüsen vor, geringe Mengen in geröstetem Malz und in Chicoréeblättern.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Maltit entsteht durch katalytisches Hydrieren von Maltose (Malzzucker), Maltitsirup wird durch katalytische Hydrierung von maltosereichen Glukosesirupen hergestellt.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Maltit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]]  als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen, z. B. als [[Feuchthaltemittel]], und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.4,5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products - EPA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=698</id>
		<title>Maltit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=698"/>
		<updated>2021-10-15T15:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maltit''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 965(i) Maltit bzw. E 965(ii) Maltitsirup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Die Süßkraft beträgt etwa 75 – 90 % von [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Maltit hat einen reinen, süßen Geschmack. Maltit ist hydrolyse-, temperatur- und lagestabil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Maltit wird im Dünndarm nur unvollständig hydrolysiert zu Glukose, Sorbit und Mannit. Im Dickdarm wird der Rest zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. 1 g Maltit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Maltit ist nicht kariogen. In größeren Mengen hat Maltit eine laxierende Wirkung.1 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche ''laxative'' Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Maltit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Maltit kommt natürlicherweise in einigen Früchten und Gemüsen vor, geringe Mengen in geröstetem Malz und in Chicoréeblättern.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Maltit entsteht durch katalytisches Hydrieren von Maltose (Malzzucker), Maltitsirup wird durch katalytische Hydrierung von maltosereichen Glukosesirupen hergestellt.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Maltit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]]  als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen, z. B. als [[Feuchthaltemittel]], und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.4,5&lt;br /&gt;
Weblinks&lt;br /&gt;
•	Website der European Association of Polyol Products (EPA)&lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=697</id>
		<title>Maltit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Maltit&amp;diff=697"/>
		<updated>2021-10-15T15:28:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Maltit''' ist ein Zuckeraustauschstoff. Als Zusatzstoff der Klasse Süßungsmittel trägt er die E-Nummer E 965(i) Maltit bzw. E 965(ii) Maltitsirup. Eigens…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Maltit''' ist ein Zuckeraustauschstoff. Als Zusatzstoff der Klasse Süßungsmittel trägt er die E-Nummer E 965(i) Maltit bzw. E 965(ii) Maltitsirup.&lt;br /&gt;
Eigenschaften&lt;br /&gt;
Die Süßkraft beträgt etwa 75 – 90 % von Saccharose (Haushaltszucker). Maltit hat einen reinen, süßen Geschmack. Maltit ist hydrolyse-, temperatur- und lagestabil. &lt;br /&gt;
Wirkung im Körper&lt;br /&gt;
Maltit wird im Dünndarm nur unvollständig hydrolysiert zu Glukose, Sorbit und Mannit. Im Dickdarm wird der Rest zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. 1 g Maltit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Maltit ist nicht kariogen. In größeren Mengen hat Maltit eine laxierende Wirkung.1 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind gesundheitsbezogene Aussagen zu Maltit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Maltit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von Zucker eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Vorkommen&lt;br /&gt;
Maltit kommt natürlicherweise in einigen Früchten und Gemüsen vor, geringe Mengen in geröstetem Malz und in Chicoréeblättern.2&lt;br /&gt;
Herstellung&lt;br /&gt;
Maltit entsteht durch katalytisches Hydrieren von Maltose (Malzzucker), Maltitsirup wird durch katalytische Hydrierung von maltosereichen Glukosesirupen hergestellt.3&lt;br /&gt;
Verwendung in Lebensmitteln&lt;br /&gt;
Maltit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in Nahrungsergänzungsmitteln, und in Tafelsüßen  als Süßungsmittel verwendet, ferner quantum satis in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen, z. B. als Feuchthaltemittel, und auch als Trägerstoff in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.4,5&lt;br /&gt;
Weblinks&lt;br /&gt;
•	Website der European Association of Polyol Products (EPA)&lt;br /&gt;
Einzelnachweise&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=696</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=696"/>
		<updated>2021-10-15T15:20:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Methionin''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;&amp;gt; DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter:[https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als ''Aromastoff'' (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr.1334/2008 vom 16.12.2008 (EG-Aromenverordnung) Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1334-20201203&amp;amp;qid=1607674846985](letzter Zugriff: 02.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=695</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=695"/>
		<updated>2021-10-15T15:18:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Methionin''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;&amp;gt; DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter:[https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als ''Aromastoff'' (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.4 Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=694</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=694"/>
		<updated>2021-10-15T15:17:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Methionin''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;&amp;gt; DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter:[https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als ''Aromastoff'' (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.4 Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=693</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=693"/>
		<updated>2021-10-15T15:14:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Methionin''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;&amp;gt; DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.2 Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE-2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als ''Aromastoff'' (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.4 Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=692</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=692"/>
		<updated>2021-10-15T15:08:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Methionin''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.2 Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als ''Aromastoff'' (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.4 Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=691</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=691"/>
		<updated>2021-10-15T15:05:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Methionin''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.2 Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als ''Aromastoff'' (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.4 Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;refernces/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=690</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=690"/>
		<updated>2021-10-15T15:03:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Methionin''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.1 Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.2 Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als ''Aromastoff'' (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.4 Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=689</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=689"/>
		<updated>2021-10-15T15:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Methionin''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.1 Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.2 Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.4 Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=688</id>
		<title>Methionin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Methionin&amp;diff=688"/>
		<updated>2021-10-15T15:00:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Methionin''' ist eine für den Menschen unentbehrliche Aminosäure (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Methionin) kommt…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Methionin''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Methionin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Methionin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Methionin ist für die Synthese der ebenfalls schwefelhaltigen Aminosäure ''Cystein'' wichtig. Es ist auch an der Bildung und Synthese von einigen Hormonen wie Adrenalin beteiligt. Des Weiteren wirkt es maßgeblich an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts mit und liefert für verschiedene chemische Prozesse Schwefelatome. Die Aminosäure ist unter anderem Bestandteil von L-''Carnitin''.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.1 Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Methionin + Cystein liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 97 und 51 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 31 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Methionin + Cystein, die auf 2,2 g/100 g (1,6 + 0,6) Protein geschätzt wird.2 Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Methionin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie in Paranüssen, Sojabohnen, Sesam, Brokkoli, Erbsen, Spinat, Ei, Lachs und Rindfleisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Methionin schmeckt schwefelartig und wird als D-L-Methionin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.014) eingesetzt.4 Beim Backen, Braten, Frittieren und Kochen entwickelt sich in vielen Lebensmitteln ein typisches Aroma, an dem Aminosäuren, z. B. auch Methionin, beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Polyglycitolsirup&amp;diff=687</id>
		<title>Polyglycitolsirup</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Polyglycitolsirup&amp;diff=687"/>
		<updated>2021-10-15T14:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Polyglycitolsirup''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Polyglycitolsirup ist gut wasserlöslich. Die Süßkraft beträgt etwa 60 % von Saccharose (Haushaltszucker). Er erhöht Masse und Stabilität energiereduzierter oder zuckerfreier Lebensmittel.&amp;lt;ref&amp;gt;Sumfleth B (2019): Datenblatt Polyglycitolsirup (E 964). In: Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Der Zuckeraustauschstoff wird fast komplett zu [[Glukose]] und [[Sorbit]] abgebaut. 1 g Polyglycitolsirup liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Größere Mengen haben eine ''laxative'' Wirkung.1 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Polyglycitolsirup wird durch katalytische Hydrierung einer Mischung von Stärkehydrolysaten hergestellt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EU) Nr. 231/2012. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02012R0231-20200702&amp;amp;qid=1610274626767] letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendung in Lebensmitteln&lt;br /&gt;
Polyglycitolsirup wird in einigen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz) als Süßungsmittel verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1333-20201028&amp;amp;qid=1609077978386] letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Polyglycitolsirup&amp;diff=686</id>
		<title>Polyglycitolsirup</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Polyglycitolsirup&amp;diff=686"/>
		<updated>2021-10-15T14:50:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Polyglycitolsirup''' ist ein Zuckeraustauschstoff. Als Zusatzstoff der Klasse Süßungsmittel trägt er die E-Nummer E 964.  == Eigenschaften ==…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Polyglycitolsirup''' ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 964.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Polyglycitolsirup ist gut wasserlöslich. Die Süßkraft beträgt etwa 60 % von Saccharose (Haushaltszucker). Er erhöht Masse und Stabilität energiereduzierter oder zuckerfreier Lebensmittel.1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Der Zuckeraustauschstoff wird fast komplett zu [[Glukose]] und [[Sorbit]] abgebaut. 1 g Polyglycitolsirup liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Größere Mengen haben eine ''laxative'' Wirkung.1 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Polyglycitolsirup wird durch katalytische Hydrierung einer Mischung von Stärkehydrolysaten hergestellt.2&lt;br /&gt;
Verwendung in Lebensmitteln&lt;br /&gt;
Polyglycitolsirup wird in einigen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz) als Süßungsmittel verwendet.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=685</id>
		<title>Quantum satis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=685"/>
		<updated>2021-10-15T14:44:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Quantum satis''', Abkürzung qs, bedeutet, dass es keine numerische Angabe einer Höchstmenge bei [[Zusatzstoffen]] gibt. Der Begriff wird auch in der Pharmazie für Hilfsstoffe verwendet. Die qs-Stoffe sind jedoch gemäß der guten Herstellungspraxis nur in der Menge zu verwenden, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, und unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher nicht irregeführt werden. Eine Zulassung „''quantum satis''“ wird in der Regel nur für Zusatzstoffe erteilt, die einen nicht spezifizierten [[ADI-Wert]] haben, z. B. E 101 Riboflavine, E 322 Lecithine.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO) Online unter: [http://data.europa.eu/eli/reg/2008/1333/2020-10-28] (letzter Zugriff: 21. März 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhinweis ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=684</id>
		<title>Quantum satis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=684"/>
		<updated>2021-10-15T14:43:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Quantum satis''', Abkürzung qs, bedeutet, dass es keine numerische Angabe einer Höchstmenge bei [[Zusatzstoffen]] gibt. Der Begriff wird auch in der Pharmazie für Hilfsstoffe verwendet. Die qs-Stoffe sind jedoch gemäß der guten Herstellungspraxis nur in der Menge zu verwenden, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, und unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher nicht irregeführt werden. Eine Zulassung „quantum satis“ wird in der Regel nur für Zusatzstoffe erteilt, die einen nicht spezifizierten [[ADI-Wert]] haben, z. B. E 101 Riboflavine, E 322 Lecithine.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO) Online unter: [http://data.europa.eu/eli/reg/2008/1333/2020-10-28] (letzter Zugriff: 21. März 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhinweis ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=683</id>
		<title>Quantum satis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=683"/>
		<updated>2021-10-15T14:42:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Quantum satis''', Abkürzung qs, bedeutet, dass es keine numerische Angabe einer Höchstmenge bei [[Zusatzstoffen]] gibt. Der Begriff wird auch in der Pharmazie für Hilfsstoffe verwendet. Die qs-Stoffe sind jedoch gemäß der guten Herstellungspraxis nur in der Menge zu verwenden, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, und unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher nicht irregeführt werden. Eine Zulassung „quantum satis“ wird in der Regel nur für Zusatzstoffe erteilt, die einen nicht spezifizierten [[ADI-Wert]] haben, z. B. E 101 Riboflavine, E 322 Lecithine.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO) Online unter: [http://data.europa.eu/eli/reg/2008/1333/2020-10-28] (letzter Zugriff: 21. März 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhinweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;refernces/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=682</id>
		<title>Quantum satis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=682"/>
		<updated>2021-10-15T14:41:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Quantum satis''', Abkürzung qs, bedeutet, dass es keine numerische Angabe einer Höchstmenge bei [[Zusatzstoffen]] gibt. Der Begriff wird auch in der Pharmazie für Hilfsstoffe verwendet. Die qs-Stoffe sind jedoch gemäß der guten Herstellungspraxis nur in der Menge zu verwenden, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, und unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher nicht irregeführt werden. Eine Zulassung „quantum satis“ wird in der Regel nur für Zusatzstoffe erteilt, die einen nicht spezifizierten [[ADI-Wert]] haben, z. B. E 101 Riboflavine, E 322 Lecithine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhinweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;refernces/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO) Online unter: [http://data.europa.eu/eli/reg/2008/1333/2020-10-28] (letzter Zugriff: 21. März 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=681</id>
		<title>Quantum satis</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Quantum_satis&amp;diff=681"/>
		<updated>2021-10-15T14:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Quantum satis''', Abkürzung qs, bedeutet, dass es keine numerische Angabe einer Höchstmenge bei Zusatzstoffen gibt. Der Begriff wird auch in der Pharm…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Quantum satis''', Abkürzung qs, bedeutet, dass es keine numerische Angabe einer Höchstmenge bei [[Zusatzstoffen]] gibt. Der Begriff wird auch in der Pharmazie für Hilfsstoffe verwendet. Die qs-Stoffe sind jedoch gemäß der guten Herstellungspraxis nur in der Menge zu verwenden, die erforderlich ist, um die gewünschte Wirkung zu erzielen, und unter der Voraussetzung, dass die Verbraucher nicht irregeführt werden. Eine Zulassung „quantum satis“ wird in der Regel nur für Zusatzstoffe erteilt, die einen nicht spezifizierten [[ADI-Wert]] haben, z. B. E 101 Riboflavine, E 322 Lecithine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhinweis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;refernces/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=680</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=680"/>
		<updated>2021-10-15T14:35:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Xylitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/xylitol/](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhnert&amp;quot;&amp;gt; Kunert P (2011): Datenblatt Xylit (E 967). In Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhnert&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: Link (letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products-EPA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=679</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=679"/>
		<updated>2021-10-15T14:33:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Xylitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/xylitol/](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhnert&amp;quot;&amp;gt; Kunert P (2011): Datenblatt Xylit (E 967). In Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhnert&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: Link (letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://polyols-eu.org/European Association of Polyol Products-EPA]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=678</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=678"/>
		<updated>2021-10-15T14:31:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Xylitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/xylitol/](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhnert&amp;quot;&amp;gt; Kunert P (2011): Datenblatt Xylit (E 967). In Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kuhnert&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: Link (letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=677</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=677"/>
		<updated>2021-10-15T14:26:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Xylitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/xylitol/](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhnert P (2011): Datenblatt Xylit (E 967). In Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: Link (letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=676</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=676"/>
		<updated>2021-10-15T14:24:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Xylitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/xylitol/](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhnert P (2011): Datenblatt Xylit (E 967). In Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: Link (letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=675</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=675"/>
		<updated>2021-10-15T14:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Xylitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/xylitol/](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhnert P (2011): Datenblatt Xylit (E 967). In Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.3&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=674</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=674"/>
		<updated>2021-10-15T14:21:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Xylitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/xylitol/](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.&amp;lt;refKuhnert P (2011): Datenblatt Xylit (E 967). In Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.3&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=673</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=673"/>
		<updated>2021-10-15T14:13:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.&amp;lt;ref&amp;gt;European Association of Polyol Products (EPA): Xylitol. Online unter: [http://polyols-eu.org/polyols/xylitol/](letzter Zugriff: 10. Januar 2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhnert P (2011): Datenblatt Xylit (E 967). In Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe. Behr’s Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.&amp;lt;ref&amp;gt;3VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: [3VO (EG) Nr. 1333/2008 (EG-ZusatzstoffVO). Online unter: Link (letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).] (letzter Zugriff: 27. Dezember 2020).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
•	Website der European Association of Polyol Products (EPA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [Einzelnachweise] ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=672</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=672"/>
		<updated>2021-10-15T14:09:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein [[Zuckeraustauschstoff]]. Als [[Zusatzstoff]] der Klasse [[Süßungsmittel]] trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie [[Saccharose]] (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine ''laxierende'' Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der [[Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA)]], die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind [[gesundheitsbezogene Aussagen]] zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von [[Zucker]] eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu ''100 % mit Xylit'' gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus [[Glukose]] (Traubenzucker) gewonnen werden.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in [[Nahrungsergänzungsmitteln]], und in [[Tafelsüßen]] als Süßungsmittel verwendet, ferner ''quantum satis'' in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als [[Trägerstoff]] in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
•	Website der European Association of Polyol Products (EPA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [Einzelnachweise] ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=671</id>
		<title>Xylit</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Xylit&amp;diff=671"/>
		<updated>2021-10-15T14:05:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein Zuckeraustauschstoff. Als Zusatzstoff der Klasse Süßungsmittel trägt er die E-Nummer E 967.  == Eigenschafte…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Xylit''', auch Birkenzucker genannt, ist ein Zuckeraustauschstoff. Als Zusatzstoff der Klasse Süßungsmittel trägt er die E-Nummer E 967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Xylit ist gut löslich und nur wenig hygroskopisch, temperatur- und lagerstabil. Er hat fast die gleiche Süßkraft wie Saccharose (Haushaltszucker). Xylit erzeugt im Mund einen Kühleffekt.1 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung im Körper ==&lt;br /&gt;
Xylit ist im menschlichen Stoffwechsel ein Zwischenprodukt im Glucuronsäure-Xylulose-Zyklus. Im Dünndarm wird Xylit nur langsam resorbiert und im Dickdarm fermentativ abgebaut. 1 g Xylit liefert 10 kJ/g bzw. 2,4 kcal/g. Er ist nicht kariogen und wird insulinunabhängig verwertet. In größeren Mengen hat er eine laxierende Wirkung.2 Daher muss in der Kennzeichnung auf mögliche laxative Effekte bei übermäßigem Gebrauch hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
Basierend auf Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die die wissenschaftliche Datenlage geprüft hat, sind gesundheitsbezogene Aussagen zu Xylit unter bestimmten Bedingungen gesichert und damit von der Europäischen Kommission zugelassen. Diese betreffen den Beitrag von Xylit, der in Lebensmitteln/Getränken anstelle von Zucker eingesetzt wird, zum geringeren Anstieg des Blutzuckerspiegels und zur Erhaltung der Zahnmineralisierung. &lt;br /&gt;
Darüber hinaus ist folgende gesundheitsbezogene Aussage zulässig: Kaugummi, der zu 100 % mit Xylit gesüßt ist, verringert nachweislich den Zahnbelag. Starker Zahnbelag ist ein Risikofaktor für die Entstehung von Karies bei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
Xylanreiche Pflanzenreste werden zu D-Xylose abgebaut und anschließend zu Xylit hydriert. Auch kann Xylose fermentativ aus Glukose (Traubenzucker) gewonnen werden.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Xylit kommt in Früchten, Beeren, Gemüse und Pilzen vor, im Xylan des Birken- und Buchenholzes, in Stroh, Maisspindeln und Nussschalen.2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in Lebensmitteln ==&lt;br /&gt;
Xylit wird in zahlreichen Lebensmitteln (brennwertverminderte oder ohne Zuckerzusatz), darunter in Nahrungsergänzungsmitteln, und in Tafelsüßen als Süßungsmittel verwendet, ferner quantum satis in bestimmten Lebensmitteln zu anderen Zwecken als zum Süßen und auch als Trägerstoff in Zusatzstoffen, Enzymen, Aromen und Nährstoffen.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
•	Website der European Association of Polyol Products (EPA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [Einzelnachweise] ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=670</id>
		<title>Threonin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=670"/>
		<updated>2021-10-15T13:44:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Threonin''' ist eine [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Threonin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Threonin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Threonin kommt beispielsweise im Kollagen des Bindegewebes häufig vor. Auch sind Mucine (Schleimstoffe) reich an Threonin. Darüber hinaus ist es ein bedeutender Bestandteil von Antikörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEG-2017&amp;quot;&amp;gt; DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Threonin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 134 und 59 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 35 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Threonin, die auf 2,3 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Threonin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Sojabohnen, Linsen, Milchprodukten, Hähnchenbrust, Schweine- und Rindfleisch sowie Fisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEG-2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Threonin wird als D-L-Threonin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.021) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; VO (EG) Nr.1334/2008 vom 16. Dezember 2008 (EG-Aromenverordnung). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1334-20201203&amp;amp;qid=1610547172228] (letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=669</id>
		<title>Threonin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=669"/>
		<updated>2021-10-15T13:41:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Threonin''' ist eine [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Threonin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Threonin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Threonin kommt beispielsweise im Kollagen des Bindegewebes häufig vor. Auch sind Mucine (Schleimstoffe) reich an Threonin. Darüber hinaus ist es ein bedeutender Bestandteil von Antikörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt; name=&amp;quot;DEG-2017&amp;quot;&amp;gt; DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Threonin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 134 und 59 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 35 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Threonin, die auf 2,3 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Threonin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Sojabohnen, Linsen, Milchprodukten, Hähnchenbrust, Schweine- und Rindfleisch sowie Fisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; name=&amp;quot;DEG-2017&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Threonin wird als D-L-Threonin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.021) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; VO (EG) Nr.1334/2008 vom 16. Dezember 2008 (EG-Aromenverordnung). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1334-20201203&amp;amp;qid=1610547172228] (letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=668</id>
		<title>Threonin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=668"/>
		<updated>2021-10-15T13:35:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Threonin''' ist eine [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Threonin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Threonin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Threonin kommt beispielsweise im Kollagen des Bindegewebes häufig vor. Auch sind Mucine (Schleimstoffe) reich an Threonin. Darüber hinaus ist es ein bedeutender Bestandteil von Antikörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt; name=&amp;quot;DEG-2017&amp;quot; DGE (2017): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Threonin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 134 und 59 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 35 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Threonin, die auf 2,3 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Threonin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Sojabohnen, Linsen, Milchprodukten, Hähnchenbrust, Schweine- und Rindfleisch sowie Fisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Threonin wird als D-L-Threonin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.021) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; VO (EG) Nr.1334/2008 vom 16. Dezember 2008 (EG-Aromenverordnung). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1334-20201203&amp;amp;qid=1610547172228] (letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=667</id>
		<title>Threonin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=667"/>
		<updated>2021-10-15T13:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Threonin''' ist eine [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Threonin) kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Threonin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Threonin kommt beispielsweise im Kollagen des Bindegewebes häufig vor. Auch sind Mucine (Schleimstoffe) reich an Threonin. Darüber hinaus ist es ein bedeutender Bestandteil von Antikörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.&amp;lt;ref&amp;gt; name=&amp;quot;DEG (2017)&amp;quot;DGE (2017)/&amp;gt;: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Threonin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 134 und 59 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 35 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Threonin, die auf 2,3 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279](letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Threonin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Sojabohnen, Linsen, Milchprodukten, Hähnchenbrust, Schweine- und Rindfleisch sowie Fisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Threonin wird als D-L-Threonin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.021) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt; VO (EG) Nr.1334/2008 vom 16. Dezember 2008 (EG-Aromenverordnung). Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A02008R1334-20201203&amp;amp;qid=1610547172228] (letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=666</id>
		<title>Threonin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Threonin&amp;diff=666"/>
		<updated>2021-10-15T13:07:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Threonin''' ist eine unentbehrliche Aminosäure (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Threonin) kommt in der Natur als Bestand…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Threonin''' ist eine unentbehrliche Aminosäure (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form (L-Threonin) kommt in der Natur als Bestandteil von Proteinen vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Threonin wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (proteinogen). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Threonin kommt beispielsweise im Kollagen des Bindegewebes häufig vor. Auch sind Mucine (Schleimstoffe) reich an Threonin. Darüber hinaus ist es ein bedeutender Bestandteil von Antikörpern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben.1 Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Threonin liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 134 und 59 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 35 und 15 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/WHO Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Threonin, die auf 2,3 g/100 g Protein geschätzt wird.2 Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Threonin kommt in proteinreichen Lebensmitteln wie Sojabohnen, Linsen, Milchprodukten, Hähnchenbrust, Schweine- und Rindfleisch sowie Fisch vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung als Aromastoff ==&lt;br /&gt;
Threonin wird als D-L-Threonin in der Lebensmittelverarbeitung auch als Aromastoff (FL-Nr. 17.021) eingesetzt.4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Tryptophan&amp;diff=665</id>
		<title>Tryptophan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Tryptophan&amp;diff=665"/>
		<updated>2021-10-15T13:02:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tryptophan''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Tryptophan''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Tryptophan wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Tryptophan kann in der Leber in Niacin umgewandelt werden. Dabei entsprechen 60 mg Tryptophan etwa 1 mg [[Niacin]] (= 1 mg Niacin-Äquivalente). Die Aminosäure ist Ausgangsstoff für die das Hormon Serotonin, das auch „Glückshormon“ genannt wird. Aus Serotonin wird wiederum Melatonin gebildet, das an der Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben. &amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE (2017)&amp;quot;&amp;gt;: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Tryptophan liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 57 und 25 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 9,5 und 4,0 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Tryptophan, die auf 0,6 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/] (letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.&amp;lt;ref&amp;gt;Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279] (letzter Zugriff: 01.02.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Tryptophan kommt in proteinreichen Lebensmitteln Sojabohnen, Kakao, Cashewkernen, Linsen, Haferflocken und Geflügel vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE (2017)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.trophipedia.de/index.php?title=Tryptophan&amp;diff=664</id>
		<title>Tryptophan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.trophipedia.de/index.php?title=Tryptophan&amp;diff=664"/>
		<updated>2021-10-15T13:01:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BMue: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Tryptophan''' ist eine für den Menschen [[unentbehrliche Aminosäure]] (früher: essenzielle Aminosäure). Die biologisch aktive L-Form ('''L-Tryptophan''') kommt in der Natur als Bestandteil von [[Proteinen]] vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion und Bedeutung in der menschlichen Ernährung ==&lt;br /&gt;
Tryptophan wird zum Aufbau von Proteinen benötigt (''proteinogen''). Es muss über die Ernährung in ausreichender Menge aufgenommen werden. Tryptophan kann in der Leber in Niacin umgewandelt werden. Dabei entsprechen 60 mg Tryptophan etwa 1 mg [[Niacin]] (= 1 mg Niacin-Äquivalente). Die Aminosäure ist Ausgangsstoff für die das Hormon Serotonin, das auch „Glückshormon“ genannt wird. Aus Serotonin wird wiederum Melatonin gebildet, das an der Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus beteiligt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedarf und Empfehlungen für die Zufuhr ==&lt;br /&gt;
Ein physiologischer Bedarf besteht bei strenger Betrachtung nicht für Protein, sondern für das Element Stickstoff und die neun unentbehrlichen Aminosäuren. In den aktualisierten D-A-CH-Referenzwerten für die Proteinzufuhr werden daher ergänzend Schätzwerte für die Zufuhr von unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge von 0 bis unter 4 Monaten und der durchschnittliche Bedarf an unentbehrlichen Aminosäuren für Säuglinge ab 6 Monaten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene angegeben. &amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE (2017)&amp;quot;&amp;gt;: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. 3. aktualisierte Auflage.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Ableitung der Schätzwerte für Säuglinge bis unter 4 Monaten orientiert sich am Aminosäurengehalt in Frauenmilch. Für Tryptophan liegen die Schätzwerte für Säuglinge zwischen 57 und 25 mg/kg Körpergewicht/Tag. Der durchschnittliche Bedarf für die übrigen Altersgruppen liegt zwischen 9,5 und 4,0 mg/kg Körpergewicht/Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt von der FAO/[[WHO]] Empfehlungen für eine adäquate Versorgung von Erwachsenen mit Tryptophan, die auf 0,6 g/100 g Protein geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;2Technical Report 935 of a Joint WHO/FAO/UNU Expert Consultation (2007): Protein and amino acid requirements in human nutrition. Online unter: [https://www.who.int/nutrition/publications/nutrientrequirements/WHO_TRS_935/en/] (letzter Zugriff: 01.02.2021).&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Dieser Wert gilt auch als Anforderung in Tagesrationen für eine gewichtskontrollierende Ernährung.&amp;lt;ref&amp;gt;3Delegierte Verordnung (EU) 2017/1798 der Kommission vom 2. Juni 2017. Online unter: [https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX%3A32017R1798&amp;amp;qid=1610547124279] (letzter Zugriff: 01.02.2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelquellen ==&lt;br /&gt;
Tryptophan kommt in proteinreichen Lebensmitteln Sojabohnen, Kakao, Cashewkernen, Linsen, Haferflocken und Geflügel vor. Zur Sicherstellung einer angemessenen Versorgung ist die Aminosäurenzusammensetzung der jeweiligen Proteine und die Bioverfügbarkeit von Bedeutung. Durch gezielte Kombination von Lebensmitteln können mögliche Einschränkungen in der Proteinqualität einzelner Lebensmittel ausgeglichen werden (Ergänzungswirkung).&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGE (2017)&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>BMue</name></author>
		
	</entry>
</feed>